Alterspsychotherapie und klinische Gerontopsychologie by Andreas Maercker (auth.), Prof. Dr. Dr. Andreas Maercker

By Andreas Maercker (auth.), Prof. Dr. Dr. Andreas Maercker (eds.)

Der Anteil älterer Patienten in psychotherapeutischen Praxen nimmt zu - können Sie mit diesen Patienten umgehen? Eine adäquate Diagnostik und Behandlung ist ohne ein grundlegendes Verständnis für den älteren Menschen nicht möglich. In drei klar strukturierten Teilen bietet dieser Therapieleitfaden - die Grundlagen der Gerontopsychologie und -psychotherapie - Störungen, die im Mittelpunkt des individuellen Therapiesetting stehen - hochrelevante Problemfelder, in denen Sie als Therapeut über das übliche Therapiesetting hinaus wirksam werden können Das ansprechende und übersichtliche structure mit Hervorhebungen von Kernaussagen, zahlreichen Übersichten, Übungsbeispielen und Therapiematerialien, machen das Buch zu einem unentbehrlichen Leitfaden für die Praxis. Psychotherapie mit älteren Menschen - lohnt sich!

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Wilhelm Polligkeit, einer der Gründerväter des Deutschen Vereins für öffentliche und deepest Fürsorge, kann als Prototyp der neuen Sozialwissenschaftler in Bezug auf die Verwissenschaftlichung der Sozialen Frage in der Moderne bezeichnet werden. Industrialisierung, Säkularisierung, Bürokratisierung, Professionalisierung und Sozialdisziplinierung zu Beginn des 20.

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Im Standardmessverfahren, dem »Defense-mechanismInventar« (Gleser u. Ihlevich 1969) werden zwei reife und zwei unreife psychologische Abwehrmechanismen unterschieden: Reife Bewältigung (bzw. Abwehr) - - Ernstnehmen (»prinzipalization«): aus Unreife Bewältigung (bzw. Abwehr) - Externalisierung (»turning against object«): Problemen werden Erfahrungen für später es resultieren aggressive Impulse abgeleitet (z. B. Beschuldigungen), um mit einem Pro- Uminterpretation der Situation (»reversal«): negative Aspekte einer Konstellation werden blem fertig zu werden - Projektion: Die Zuschreibung unerwünschter relativiert und die Situation neutral oder Eigenschaften der eigenen Person zu ande- positiv umgedeutet ren Personen ohne bestätigende Hinweise darauf.

Ltere Mensehen weisen im Vergleich zu jüngeren eine an Quantität und Variabilität reduzierte Beziehungsstruktur (Kreis engster Bezugspersonen) auf, innerhalb dieses reduzierten Kreises investieren sie jedoch mehr emotionale Intensität. Die Rangreihung von Zielen und die Sinnfindung verändert sich: Ältere Menschen finden Sinn im Leben hauptsächlich durch das Suchen nach »Zufriedenheit«, während jüngere Erwachsene häufiger angeben, dass sie nach »Glück« suchen (Dittmann-Kohli 1994). In der Berliner Altersstudie wurden von Staudinger et al.

Die mit ihm verbundenen körperlichen und psychischen Veränderungen, die Natur eines Syndromclusters verändern könnten. In Populationen des mittleren Erwachsenenalters ist dagegen wenig empirische Evidenz vorhanden, dass die GADS eine berechtigte Diagnoseeinheit ist, die über die häufige Komorbidität von Angst und Depression hinausgeht (Wittchen et al. 2001). Die 74-jährige Frau C. wurde durch den Hausarzt zum Psychotherapeuten überwiesen, da sie Symptome von Angst, Depression und geringer Compliance in der Asthmatherapie zeigte.

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