Adressaten, Nutzer, Agency: Akteursbezogene by Dipl.-Päd., Dr. phil. Gunther Graßhoff (auth.), Gunther

By Dipl.-Päd., Dr. phil. Gunther Graßhoff (auth.), Gunther Graßhoff (eds.)

Die Menschen, um die es im Feld Soziale Arbeit eigentlich geht, werden als Adressaten in Forschungsarbeiten zu den verschiedenen Handlungsfeldern im Grunde nur am Rande thematisiert. Soziale Arbeit als Forschungsgebiet bleibt konzentriert auf eine eigene institutionelle und professionelle Praxis. Im Gegensatz hierzu werden Adressaten oder Nutzer im Kontext lebenweltsorientierter und dienstleistungsorientierter Ansätze eine wachsende Bedeutung zu geschrieben. Vor diesem widersprüchlichen Hintergrund ist es Ziel dieser Darstellung, die aktuelle Diskussion verschiedener Ansätze einer Adressatenforschung zu systematisieren und sozialpädagogische Adressatenforschung theoretisch und methodologisch zu fundieren.

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Die Verwissenschaftlichung des Sozialen: Wilhelm Polligkeit zwischen individueller Fürsorge und Bevölkerungspolitik im Nationalsozialismus

Wilhelm Polligkeit, einer der Gründerväter des Deutschen Vereins für öffentliche und inner most Fürsorge, kann als Prototyp der neuen Sozialwissenschaftler in Bezug auf die Verwissenschaftlichung der Sozialen Frage in der Moderne bezeichnet werden. Industrialisierung, Säkularisierung, Bürokratisierung, Professionalisierung und Sozialdisziplinierung zu Beginn des 20.

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Das zeigt sich an den Auseioandersetzungen um die Berechtigung und Höhe der Mittel, die Ausstattung der Kommunen, der Träger und der Betroffenen mit entsprechenden Möglichkeiten der Bedarfsbefriedigung. In praxi laufen die drei Momente zusammen und sind die entscheidenden Faktoren, mit denen bestimmt wird, wie aus Personen mit Bedürfnissen und in spezifischen Konflikten ,Adressat_innen' der Sozialen Arbeit werden. Für eio kritisches Adressaten-Verständnis kommt daher der Kategorie des Konflikts eine wesentliche Bedentung bei der Analyse der Handlungen und Strategien der verschiedenen Akteursgruppen zu (Herrmann 2006; Bitzan 2000; Bitzan/Klöck 1993; S.

295) zu versteheo, die in individuelle Entwicklungsprozesse eingebaut und damit an der Konstitution ebenso wie an der Kontrolle von Lebensgeschichten beteiligt sind. Sie geben Anstöße zu subjektiven Bildungsprozessen und bieten Möglichkeiten zu dereo Realisierung. Die jeweiligeo Auswirkungeo auf die lebeosgeschichtliche Entwicklung sind allerdings durch subjektive Bewältigungsprozesse vermittelt. Erst die Auseinandersetzung mit deo institutionellen G. 1007/978-3-531-19007-5_4, © Springer Fachmedien Wiesbaden 2013 54 Margarete Finkei Angeboten zeigt, ob sich für die Adressat/innen durch die Unterstützung neue Möglichkeitsräume eröffnen oder individuelle Entwicklung eher blockiert bleibt.

S. 323-330 Scberr, A. (2008): Subjekt- und ldentitätsbilduog. -U. ): Grundbegriffe Ganztagsbildung. Wiesbaden, S. lThole, W. (2009): Anerkennung- ein unterschätzter Begriff in der Sozialen Arbeit? In: Soziale Passagen, 1. , S. 133-144 52 Maria Bitzan/Eberhard Bolay Schmer, M. (2001): Das Individuum der Gesellschaft: synchrone und diachrone TheorieperspektiYen. FrankfurtlMain Schrödter, M. (2011): Subjekt und Autonomie. /Thiersch, H. ): Handbuch Soziale Arbeit. 4. völlig neu bearb. Aufl... MünchenlBasel, S.

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